Nur einen Augenblick

Wöchentliche Impulse auf dem Weg durch die Fastenzeit

Woche 6: Mit dem Herzen sehen

Grafik: Tuksa Julia, 3aHLW

Auf der Schultafel …

Zeichnung, 5bHLW

Wärme und Licht

Rüdiger Pracher, KS-Linz

Herz-Auge

Foto:  Pühringer Miriam, 2aHLW

Mit dem Herzen sehen

  • Nicht nur auf das Äußere schauen, sondern das wirklich Wichtige sehen, das einen Menschen ausmacht
  • Über Dinge nachdenken, wahre Freunde erkennen, Gefühle zulassen, nicht alles negativ sehen, bewusst auf das Gute an den Menschen schauen
  • Sich in andere einfühlen, nicht gleich urteilen und: jeder hat eine zweite Chance verdient!
  • Follow your heart. It knows the way!
  • Nimm die Menschen so an, wie sie sind, auch wenn sie ganz anders leben als du selbst.
  • Horch gut in dich hinein, und dann tu das, was du selber als richtig erkennst, ganz egal was die anderen sagen!
  • Alltägliches mehr schätzen!
  • Der Liebe Raum geben und der Freundschaft, sich dem Leben anvertrauen! Und wenn es noch so schlimm kommt – irgendwo gibt es einen Menschen, der auch gerade traurig ist und du bist NIE ganz allein.

Schüler/in, 4bw

mit dem Herzen … ein anderer Blickwinkel

Schülerin, 4bw

die erste Blume am Rand des Weges

Was bedeutet „Mit dem Herzen sehen“?
Vielleicht bedeutet es, die erste Blume am Rand des Weges zu sehen.
Vielleicht bedeutet es, auf die Wolke zu achten, die am Morgen orange leuchtet.
Oder vielleicht bedeutet es, einmal zu versuchen, Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.
Denn „man sieht nur mit dem Herzen gut“.

Viktoria Scholl, 3aHLW

sometimes you just don’t see it

Grafik: Oliver Faeber, 2bHLW

lieben und geliebt werden

Bestimmt hast du schon mal drüber nachgedacht, dich gefragt: „Wozu das alles?“, „Macht das Sinn?“.
Für mich persönlich ist der Sinn des Lebens lieben und geliebt zu werden. Denn ein Leben ohne Liebe, egal ob freundschaftlich, familiär oder die des Partners ist für alle schwer bis unerträglich.
Wir alle brauchen gewisse Menschen, auf die wir uns zu 100% verlassen können, mit denen wir lachen, weinen, rumtollen und einfach wir sein können.
Echte Freunde sind wichtig, denn sie sind deine ausgewählte Familie.

Leonie Bittner, 2bHLW

… sinn

Grafik: Nina Höll, 2bHLW

einen Sinn sehen

Schülerin, 4bWRG

Woche 5: Auf das Leben schauen – einen Sinn sehen

Gebet eines Schuldirektors

Guter Gott, gib nicht nur Lehrern und Erziehern – aber diesen ganz besonders – Mut und Kraft, um mehr hinzuschauen als wegzuschauen. Lass sie dabei auch die richtigen Worte finden, sodass die ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen den für sie richtigen Weg finden können.

Mag. Gottfried Dangl, Direktor

Eines Tages … an allen anderen Tagen …

Eines Tages werden wir sterben –
aber an allen anderen Tagen nicht

Lass uns einfach los leben,
das Fenster aufmachen und – das Radio laut –
ein Lied auf das Leben singen.

Wir bekämpfen uns mit unseren eigenen Waffen,
anstelle uns mit weißen Fahnen den Frieden anzubieten.

Ich glaube nicht daran, dass es Zufälle gibt.
Jemand hat es ziemlich gut gemeint mit uns.
All die schönen Dinge auf unserer Welt;
wenn wir ehrlich sind, ist das alles schon ganz „nice“

All das Kopfzerbrechen,
was denn mein Plan auf der Welt wäre;
deine ganzen aufgestellten Thesen vom Leben –
doch keiner lebt dein Leben für dich.

Lass uns ein Lied auf das Leben singen,
denn heute wird ein schöner Tag!

Franziska Atzlesberger, 3aHLW

Und ganz plötzlich wird es hell …

Foto: Felix Ziegler, 3bhlw

gereimt

Endet der Tag in einem Graus, setz deine rosa Brille auf.
Geh positiv auf deinen Wegen, dann wird es dir auch gut ergehen.
Drum hör auf diesen guten Rat, weil jeder sich zu freuen vermag.
Die schwarzen Brillen kommen weg, wisch weg von der Brille den schwarzen Fleck.
Geh fröhlich durch dein langes Leben, dein Leben will dir Freude geben.

Julius Baier und Felix Polgar (3b WRg)

Was ist der Sinn des Lebens?

Ist der Sinn des Lebens, dem Leben einen Sinn zu geben?
Oder ist der Sinn des Lebens nicht doch einfach leben?

Ab und zu kommt es dazu, dass ich den Ursprung, den Grund, den Sinn all’ dessen hier hinterfrage. Erfrage. Wieso laufen 7 000 000 000 Wesen auf einem Planeten, dessen Oberfläche zu über 70% aus Wasser besteht, herum. Fast alle haben wir zwei Arme und das macht Sinn und wir haben zwei Augen und Wimpern, die diese schützen. Wir haben zwei Füße und Beine, die uns tragen und einen Organismus, der perfekt funktioniert. Lungen, mit denen wir atmen und Ohren, mit denen wir hören. Wir können riechen und schmecken und sehen und fühlen. Und dann diese unzähligen Tiere und Pflanzen. Und die arbeiten zusammen: so brauchen die Blumen die Bienen und andersrum. Und immer so weiter: die Ameisen und die Fische so wohl geformt, dass sie schwimmen können. Und dann stelle ich fest: die Natur hat an alles gedacht. Es macht alles Sinn und baut aufeinander auf und wir leben gemeinsam und machen Fehler und lernen daraus. Es scheint, als würde alles, was die Natur erschaffen hat, Sinn ergeben. Und was mach’ ich draus?

Nadja Thallinger, 3aHLW

Freude

Fabian Knasmüller, 3bWRg

Was bedeutet es, sinnvoll zu leben?

Seit Jahrhunderten beschäftigen sich bekannte Philosophen mit diesem Thema. Ich denke nicht, dass es eine allgemeine Antwort auf diese Frage gibt. Der Sinn des Lebens ist für jeden Menschen ein anderer. Für manche mag der Sinn im Leben darin liegen Erfolg zu haben, einen Job mit einem hohen Lohn, eine schöne Wohnung und Markenklamotten. Andere streben wiederrum nach der perfekten Familie, ein Kind zu haben und verheiratet zu sein. Für manche mag es das Reisen sein, neue Menschen kennenzulernen und die Welt aus einer anderen Perspektive betrachten.  Das Fasten ist meiner Meinung nach eine gute Gelegenheit sich über sein Leben Gedanken zu machen. Macht dein Leben in deinen Augen Sinn? Bist du glücklich mit dem was du bist? Es gibt die Chance sich mit sich selbst auseinanderzusetzen und an sich selbst zu arbeiten.

Kaiser Nadine, 3aHLW

Perspektive wechseln

Perspektive wechseln. Dinge in einem anderen Winkel sehen. Nicht umsonst gibt es so viele Sprichwörter, wenn es um das „anders wahrnehmen“ geht. Denn wir Menschen sind es gewohnt, innerhalb der ersten Sekunden eine Person oder Situation einzuschätzen und zu beurteilen. Doch wenn wir uns die Zeit nehmen, für einen Augenblick die Perspektive zu wechseln, dann werden wir auf Dinge stoßen, denen wir noch nie zuvor Aufmerksamkeit geschenkt hatten. Anstatt den leicht erkühlten Himmel mit seinen aschzarten Nebelschwaden Griesgram entgegenzusetzen, könnten wir den wunderschönen Vogelgesang aus unserem Garten hören. Wir könnten den herrlichen frischen Duft der austreibenden Blüten riechen, anstatt uns auf den matschigen Boden des Waldweges zu konzentrieren. Den munter gurgelnden Bach zuhören, statt besorgt zu den Wolken zu sehen und auf ein Unwetter zu warten.
Und dieser Wechsel dauert nur einen Augenblick. Nur einen einfachen Perspektivenwechsel. Mehr nicht.

Eine Schülerin

Das Pferd und der Regenwurm

„Ich liebe den Sommer! Es ist warum und die Blumen duften so gut.“, dachte sich der kleine Regenwurm, der sich an einem warmen Tag neben einem Feldweg im Blumenbeet sonnen ließ. Ein vorbeigaloppierendes Pferd mit Reiter riss ihn aus seiner Entspannung. Der Reiter stieg vom Pferd und meinte: „Hier rasten wir kurz! Die Blumen blühen so schön, hier will ich mich für ein Weilchen entspannen.“ Der Reiter breitete seine Decke aus und setzte sich darauf. Das Pferd streifte durch’s Gras, bis es zu dem Blumenbeet kam, indem der kleine Regenwurm lag. Dort fragte es den Regenwurm überrascht: „Was machst du denn hier? Vertrocknest du nicht in der Sonne?“ Darauf der Regenwurm: „Nein, nein! Ein Weilchen kann ich schon liegen bleiben und die Sonnenstrahlen genießen. Aber was machst du auf diesem einsamen Feldweg?“ „Ich transportiere meinen Reiter zu einem wichtigen Treffen. Ohne mich würde er nicht pünktlich sein.“, rief das Pferd stolz. „Diese Situation kennst du nicht, denn keiner benötigt deine Hilfe.“ Der Regenwurm war empört: „Wie kommst du auf das? Ich bin auch wichtig!“ Das Pferd wieherte auf und meinte sarkastisch: „Ach ja? Und was trägst du zur Welt bei?“ „Ich lockere den Boden auf! Ohne mich können die Pflanzen nicht ordentlich wachsen und dein Reiter könnte die Pracht der Blumen nicht genießen.“ Darauf wurde das Pferd ruhig und musste nachdenken….

Eva Freudenthaler, 3aHLW

Leben = wachsen

Leben = wachsen, reifen, sich verändern
Immer anders werden
Sich wandeln

Menschwerdung – Ich-werdung – Du-werdung – Wir-werdung
Gemeinsam – nicht allein
Miteinander und Füreinander nicht gegeneinander
Am Du zum Ich werden
Erfülltes Leben

Geburt – Leben – Tod – neues Leben in vielfältiger Form
Beginn und Ende – immer wieder neu
Auf-er-stehen

Sr. Gabriele Schachinger (Provinzoberin)

Liebe …

Foto: Nina Rath, 3aHLW

Vorfreude

Nina Koll, 3bWRg

Unmut . Sinn

Einen Sinn im Leben sehen.
Das Leben verstehen –
Den Sinn darin finden,
Um nicht ganz in Unmut zu verschwinden.
Manchmal fällt‘s leicht, das Leben mit seinen
Vielen
Schönen
Gesichtern.

Doch manchmal fällt‘s so schwer –
Man will nicht mehr.
Sondern
Nur mehr
In
Unmut
Verschwinden.

Doch was wäre das Leben ohne diese Tage in denen man
In
Unmut
Verschwinden
Will?

Lea Gangl, 3aHLW

Der Dopplereffekt des Optimismus und Pessimismus

Michael Miko, Stefan Eichtinger und Michael Tremetsberger, 3b WRg

Gespräch mit der Oma

Auf das Leben schauen – einen Sinn sehen

Ein kleines Kind ging zu seiner Oma und fragte: „Oma, weißt du, was der Sinn des Lebens ist?“

Als Antwort bekam es: „Der Sinn des Lebens kann für jeden etwas Anderes sein.“

Neugierig fragte das Kind nach: „Ja aber wie weiß ich, was MEIN Sinn des Lebens ist?“

„Wie stellst du dir denn dein Leben vor? Was möchtest du alles erreichen und was sind deine Wünsche?“, fragte die Oma liebevoll.

Nach kurzem Nachdenken war sich das Kind sicher: „Ich möchte einmal eine Familie haben, in einem großen Haus leben und ein Haustier haben. Außerdem möchte ich einmal Ärztin werden, damit ich vielen Menschen helfen kann. Das Wichtigste ist aber, dass ich ein so tolles Leben wie du habe und auch einmal so viel zum Erzählen habe.“

Die Oma antwortete ihrem Enkel: „Siehst du, das ist DEIN Sinn des Lebens!“

Geschichte von Valentina Pernsteiner und Elke Satzinger, 3aHLW

Auf das Leben schauen – einen Sinn sehen

  • Wenn ich alt bin, will ich glücklich und zufrieden auf mein Leben zurückschauen und stolz darauf sein, was ich erlebt und geschafft habe.
  • Es gibt nur dieses eine Leben – also lebe es! Probier´ immer wieder was Neues, hab Spaß und Freude am Leben!
  • Manche Freundschaften können ein Leben lang halten.
  • Nicht nachtragend sein, sondern offen und tolerant
  • Höhen und Tiefen gehören zu meinem Leben, auch Aufgaben erfüllen und selber etwas gestalten; durch leichtere und auch schwere Zeiten gehen, Kraft aus den schönen Erfahrungen schöpfen.
  • Etwas im Leben erreichen, mit der Familie gut auskommen und sich bewusst sein, was wirklich wichtig ist und wer wirklich hinter einem steht

Schüler, 4bwrg

Schwarzseher

Dominic Kuhn und Lenny Nirnberger (3b WRg)

Strich-Manderl …

Julia Obermüller, Emma Schneider, Anna Winzer und Lea Zierhut (3b WRg)

Woche 4: Brillenträger – von Schwarzsehern und der rosaroten Brille

…ist

Schüler, 4bHLW

Brille

Schülerin, 4bHLW

Augen auf!

Die Rolläden sind zu,
aber du findest keine Ruh’?
Das Zimmer ist stickig, dunkel und klein,
es kommt herein kein Sonnenschein.
Doch nicht nur dein Zimmer ist getrübt von Dunkelheit,
auch die Lebensfreude ist in der Minderheit.
Nun trau dich und öffne die Rolläden,
du wirst staunen was du alles kannst erleben.
Mit rosaroten Schleier durch die Welt,
und dein Leben dir gefällt.
Raus aus dem Zimmer, beginn dich zu vernetzen,
und du weißt das Dasein zu schätzen!

Anna B. und Antonia W., 4bHLW

Wortwolke …

Schülerin, 4bHLW

Bunt …

Schüler, 3bHLW

Dazwischen …

Das Leben ist nicht immer nur schwarz und weiß. Es gibt immer zahlreiche Abstufungen.

Schülerinnen, 3bHLW

Alles nur Ansichtssache

Grafik: Verena Fürnholzer, Jennifer Kopatz, Katharina Raab, 3bhl

Bunt macht glücklich

Schülerinnen, 3bHLW

Brillenträger – von Schwarzsehern und der rosaroten Brille

Grafik: Simon Enzelsberger, 3aHLW

Alles Ansichtssache?

Susi: Hallo Leo der Löwe, was für ein wunderschöner Tag!
Leo: Oh hallo, Susi das Schwein. Heute ist es schon wieder so kalt!
Susi: Aber Leo der Löwe, es ist schon viel schöner als gestern.
Leo: Ich wollte doch heute noch spazieren gehen, aber wenn es so eisig ist, dann fall ich immer hin und tu‘ mir weh.
Susi: Hast du vielleicht Lust mit mir eislaufen zu gehen?
Leo: Aber Susi das Schwein, ich kann doch gar nicht eislaufen.
Susi: Kein Problem, das lern ich dir. Es ist ganz einfach.
Leo: Nein ich hab keine Lust. Gehen wir lieber zu mir Kuchen essen.
Susi: Ja, das wäre eine sehr gute Idee.

Zuhause:

Leo: Oh nein, ich habe fast keinen Kuchen mehr.
Susi: Aber das ist doch genug für uns alle.
Leo: Ach, Susi das Schwein… Ich weiß nicht was in letzter Zeit mit mir los ist, aber mir geht immer so schlecht. Ich fühl mich immer so bedrückt…
Susi: Du musst endlich damit anfangen, in allem das Positive zu sehen. Hör auf mit dem ständigen Schwarzsehen und setze die rosarote Brille auf, so wie ich.

Text und Grafik: Mairhofer Magdalena, Nina Rath, Celine Kitzmüller, 3aHLW

Für Schwarzseher …

Was man so hört …

„Immer diese schrecklich positiven Menschen.“

„Sei doch nicht immer so negativ!“

„Ich sehe die Dinge eben lieber realistisch.“

„Positiv zu denken macht alles viel einfacher!“

„Wenigstens werde ich nicht so leicht enttäuscht.“


Viktoria Scholl, 3aHLW

Von Optimisten und Pessimisten

Grafik: Theresa Schneider, 3aHLW

Vom Brille kaufen und Rasen mähen …

brille kaufen
mit verkäufern, freunden und eltern
um die passende raufen
haben wollen
oder nehmen sollen
welche passt
welche hast
was für ein stress
fast wie auf einem kongress
endlich DIE BRILLE gefunden
jetzt bleibt endlich zeit für die wunden
wieder scharf sehen
ein ende hat das flehen

jemanden kennenlernen
jemanden hochmodernen
durch die rosarote brille sehn
und den rasen nicht mehr gerade mähn’
alles an ihr super finden
aber nicht alle können sich damit abfinden
immer gibt es jemanden der schwarz sehn muss
manchmal führt das zu verdruss
plötzlich ist die welt wieder in farbe
auch verheilt manche narbe

Felix Lackner, 3aHLW

Übersehen … was war das?

Foto: Lea Gangl, 3aHLW

Lass es mich sehen…

… wie ich wirklich bin, um ehrlich zu mir selbst zu sein, denn wenn man sich belügt kann man vielleicht nicht mehr wahre von vorgetäuschten Gefühlen unterscheiden.

… wie farbenfroh die Welt ist, auch wenn sie mir oft ungerecht und schlecht vorkommt. Es hungern viel zu viele Menschen auf der Welt und in sehr vielen Ländern gibt es Krieg, das macht mich oft traurig. Lass mich, dir lieber Gott also denkbar sein, dass es mir nicht so ergeht, dass ich ein Dach über dem Kopf habe, ich nicht Hunger leiden muss und gute Freunde haben, die zu mir halten und ich ihnen immer absolut vertrauen kann. Leider wird dies in der heutigen Zeit als selbstverständlich aufgefasst.

… wie alles sich verändert, wächst und voller Hoffnung ist. Ich möchte Teil einer Gemeinschaft sein und dort helfen wo ich kann, wenn andere Menschen meine Hilfe brauchen – auch wenn sie mir fremd sind, dann muss ich sie einfach erst kennen lernen.

… wie kleine Augenblicke mich glücklich machen. Vielleicht einfach weil das Wetter schön ist, oder weil ich etwas Gutes gegessen habe. Lass mich den Glauben an dich, lieber Gott nicht verlieren und das Leben lieben, da jeder von uns nur eines hier auf Erden besitzt.

Pia Reichenbach, 2b BAfEP

Worte…Bild

Wortbild: Karo Mayer

Ich blicke (nicht) durch …

Foto: Stella Egger, 3aHLW

Wort … Bild

Wortbild: Karo Mayer

Lass es mich sehen

Lass es mich sehen …

… anstatt mich zu verschließen.
… nicht nur mit den Augen, sondern auch mit dem Kopf, den Händen und dem Herzen.
… wenn jemand Hilfe braucht.
… wenn jemand Gutes tut.
… wie wichtig es ist zu sehen.
… was gut ist und was belastet.
… auch wenn ich nicht will.
… und dankbar sein.

Schülerin, 15 Jahre

Wort … Bild

Wortbild: Karo Mayer

Wahre Freunde

Zu sehen, wer die wahren Freunde sind und zu realisieren, welche hinter deinem Rücken über dich reden. Beginne zu überlegen, wer hinter dir steht und dich unterstützt, wenn es dir schlecht geht.

Schülerin, 16 Jahre

selbstverständlich …

Ich möchte erfahren, wie es ist, ohne etwas zu leben, was ich mir sonst nie wegdenken könnte und mehr darauf zu schauen, was ich immer als selbstverständlich empfunden habe und dies dann mehr schätzen.

Schülerin, 15 Jahre

Ausschalten … Abschalten … Abdrehen

Foto: Viktoria Scholl, 3aHLW

Ein Blick

  • kann trügen
  • kann Wahrheit sein
  • kann gefährlich sein
  • kann verdreht sein
  • kann komisch wirken
  • kann fad sein
  • kann ein Augenblick sein
  • kann wichtig sein
  • kann vieles sein
Schüler, 16 Jahre

Blickwinkel … Aufmerksamkeit … Farbe

Foto: Teresa Schneider, 3aHLW

Das Kleine …

Es bedeutet für mich kleine Dinge wieder schätzen lernen. In unserer Welt ist schon so vieles erkauft, erzwungen und unterdrückt. Da gehen kleine „Geschenke“ wie ein Lächeln, ein paar gute Wörter oder ähnliches schnell unter. In den nächsten Wochen möchte ich das wieder schätzen lernen.

Lena Schuster

Warten …

Wir warten immer auf das große Glück, obwohl es die kleinen Dinge sind, die das Leben besonders machen.

Schülerin, 16 Jahre

Wort … Bild

Wortbild: Karo Mayer

Ich kann nicht …

Wer denkt oder sagt: Ich kann nicht!
setzt sich selbst manchmal unnötige Grenzen.
Denke an die Hummel: Sie hat eine Flügelfläche von 0,7cm² und ein Gewicht von 1,2g.
Nach den bekannten Gesetzen der Flugtechnik
ist es unmöglich, bei diesem Verhältnis zu fliegen.
Die Hummel weiß das nicht – sie fliegt einfach.

Sr. Esther Ganhör

Aschermittwoch

Aschermittwoch bedeutet für mich, an diesem Tag kein Fleisch zu essen. Das habe ich seit meinen Kindertagen mit auf den Weg bekommen. Außerdem ist der Aschermittwoch ein Tag für mich an dem eine neue Zeit beginnt, in der man auf sich selbst schaut, in der man das Leben bewusst betrachtet.

Schülerin 17 Jahre

 

Mit der Kraft des Aschermittwochs in die Fastenzeit starten und den Tag von der positiven Seite beginnen. Auf das Überflüssige verzichten und den Druck nicht mitschleppen, sondern das Leben von der leichten Seite betrachten.

Schülerin 18 Jahre

 

Für mich bedeutet der Aschermittwoch eine Veränderung vom ansonsten gleichbleibenden Alltag. Nicht nur der Verzicht auf Dinge, die jeder tut (z.B. kein Fleisch essen), sondern auch eine Verhaltensänderung. Ich nehme mir zum Beispiel vor, anderen Menschen Komplimente zu machen.

Schülerin 17 Jahre

 

Aschermittwoch bedeutet für mich, mir Zeit zu nehmen, um das Leben aus einer anderen Sicht wahrzunehmen. Zur Ruhe zu kommen und mir Zeit zu nehmen für mich.

Schülerin 18 Jahre

 

Aschermittwoch bedeutet für mich auf Gewohntes zu verzichten und sich zurückzunehmen, den Blick auf Gott richten und die Perspektive zu wechseln.

Schülerin 18 Jahre

 

Aschermittwoch ist für mich ein wichtiger Tag in der Fastenzeit. Man soll die eigene Perspektive wechseln und auch mal an andere Menschen denken. Man soll sich daran erinnern, wie gut es uns geht und an das denken, was wir haben und nicht an das, was uns fehlt. In dieser Zeit wäre es genau richtig, auch anderen zu helfen, sie zu unterstützen und ihnen beizustehen, wenn es ihnen nicht so gut geht. Initiativen setzen! Handeln!

Stephanie Haas, 4aBAKIP

Das gewöhnlich Besondere

Foto: Teresa Schneider, 3aHLW

Perspektive … ein Blick

Foto: Reif Simon, 3bHLW

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