Aktuelle eLSA und kiDZ Aktivitäten

eLSA (E-Learning im Schulalltag) und KiDZ (Klassenzimmer der Zukunft) sind Initiativen und Netzwerke, die sich um einen zeitgemäßen Medieneinsatz im Unterricht bemühen:

Wir sind Mitglied in beiden Netzwerken, da wir der Auffassung sind, dass in zeitgemäßem Unterricht immer die aktuell passenden Werkzeuge einsetzt werden. Das sind in einigen Fällen Hefte, Schreibzeug, Pinsel oder Sägen - in anderen Fällen Smartphones, Tablets, PCs, Lernplattformen im Internet, interaktive Übungen, ...



Einige exemplarische Beispiele des Einsatzes dieser digitalen Werkzeuge in den verschiedensten Fächern aus dem vergangenen Arbeitsjahr:


Lernen mit Mindmaps, Quizze, Zuordnung - Beispiele aus dem Unterricht "Geschichte und Politische Bildung"

Im Gegenstand Geschichte und Politsche Bildung wurde im Rahmen des Unterrichts und auch außerhalb mit Tablets und Smartphones auf mehrere Lernplattformen zurückgegriffen. So erstellten die Schüler/innen beispielsweise Mindmaps und hinterlegten diese auf der entsprechenden E-Learning-Umgebung (www.wirlernen.at).
Darüber hinhaus wurde durch die Lehrkraft die Webesite gsp.wirlernen.at den Schüler/innen zur Verfügung gestellt. Auf diese Seite konnten die Schüler/innen mit Hilfe von Tablets und Smartphones zugreifen und z.B. Quizze (hinterlegt bei Learningapps.org) lösen und Mindmaps zu jedem Kapitel des Schulbuchs als Lernmittel in Anspruch nehmen. Die angesprochenen Quizze und Mindmaps wurden im Unterricht auch in Form des fragenentwickelnden Unterrichts mit den Schüler/innen eingesetzt.
(Mag. Markus Oppitz)


Grafische Arbeiten - Vektorgrafik in der Unterstufe

An vier Nachmittagen hatten die Schülerinnen und Schüler der 2b AHS (SJ 2014/15) die Möglichkeit, das Vektorgrafikprogramm Adobe Illustrator kennen zu lernen. Dieses professionelle Grafikprogramm wird für das Erstellen von Computergrafiken (Logos, Piktogramme, …) verwendet, die man ohne Qualitätsverlust beliebig in ihrer Größe verändern kann. Als Abschlussarbeit erstellte jede Schülerin / jeder Schüler ein Selbstporträt, wobei ein Hinweis auf das bevorzugte Hobby nicht fehlen durfte.
(Mag. Heidecker Maria)


Mathematik und die digitalen Werkzeuge

3. Klasse: Zinsrechnung mit der Tabellenkalkulation: Arbeiten mit Formeln, absoluten/relativen Koordinaten (Screenshot unten)
2. Klasse: Darstellen von Daten als Diagramm
1. Klasse: Lernsoftware zum Trainieren der Rechenfertigkeit
(Mag. Brigitte Binder)


Fotografie - Trugbilder ... Medienanalyse/-kritik ... ein Beispiel aus dem BE-Unterricht

Zur Einführung, inwieweit ein Foto uns als Betrachter täuschen kann, präsentierte die Lehrkraft den SchülerInnen typische Urlaubsfotos, auf denen jemand den Schiefen Turm von Pisa „abstützt“  oder neben dem Eiffelturm lehnt, obwohl sich dieser in Wirklichkeit weit im Hintergrund befindet. Auch Bilder aus der Werbung zeigen ähnliche, täuschende Fotografien und Montagen.
Die Klasse bekam den Auftrag, in Vierer-Gruppen derartige Situationen zu erarbeiten und zu skizzieren.
Jede Gruppe präsentierte ihre Lösungen per Beamer. Ich hatte den Eindruck, dass der Klasse dieses Projekt Freude bereitet hat.
Ziel war, dass sie mit Medien, die ihnen bereits vertraut sind, arbeiten. Der Schwerpunkt lag ausschließlich am Teamwork und der Umsetzung des trügerischen Inhalts, weniger an der Qualität der Fotos.
(Mag. Anita Öhlinger)


Deutsch im EDV-Raum

Eine Stunde des Deutschunterrichts in der ersten Klasse findet wöchentlich im EDV-Raum statt. Ziel ist es, gleich am Beginn der Ausbildung im Haus grundlegende digitale Kompetenzen vermittelt zu bekommen. Die Inhalte für die Vermittlung stammen aus dem Lehrplan des Deutsch-Unterrichts, die Werkzeuge sind digital.
Ein Beispiel aus dem Unterricht:

  • Thema: Wegbeschreibung
  • Kompetenzen IKT: unterschiedliche Speichermedien und Speicherorte
  • Aufgabenstellung: Fotografiere mit deinem Smartphone eine markante Stelle im Schulgebäude. Übertrage die Bilddatei auf den PC, achte dabei auf den korrekten Speicherort (Klassenordner!). Füge anschließend das Foto im Word ein und verfasse eine Wegbeschreibung – vom EDV-Raum bis zu der fotografierten Stelle.

(Mag. Andrea Eichinger)

 


aus dem Naturwissenschaftsunterricht: Biologie

Thema Wald: Onlinetools auf www.kinder.wald.at
Thema Zelle: von der Lehrkraft erstellte Apps werden "durchgearbeitet"
Fazit: Generell geht das Arbeiten mit den Tabletts recht reibungslos, da die SchülerInnen digital natives sind und mit dem technischen Umgang meist keine Probleme aufweisen. Probleme, die mir aufgefallen sind, wäre erstens, dass die einzelnen Homepage Server mit einer ganzen Schulklasse (25+) oft überfordert sind und es zweitens den SchülerInnen teils an sozialen Regeln im Umgang mit den Tabletts fehlt (Bsp.: fotografieren der MitschülerInnen, auch wenn diese das nicht wollen- Recht am eigenen Bild), daran kann man gezielt arbeiten.

(Mag. Elke Hammerl)


Aus dem Chemieunterricht - exemplarische Rechercheaufgaben:

3. Klasse:

  • Metalle und ihre Verarbeitung: Wie lange ist ein Hochofen in Betrieb? Wie groß ist ein Hochofen? Wie viele gibt es am Standort der VOEST in Linz und wie viel Roheisen wird hier täglich produziert?
  • Baustoffe: Wolkenkratzer: Wo stehen die höchsten Wolkenkratzer? Wie hoch sind sie? Wann wurden sie gebaut? Seit wann gibt es sie? Wo stand der erste? Wie hoch ist das höchste Gebäude in Österreich?

4. Klasse WRG:

  • Erdöl: Tankerunfälle:Wo hat es in letzter Zeit Tankerunfälle gegeben? Welche Folgen haben Unfälle auf die Umwelt? Wie groß sind Tanker und wie viel Tonnen Rohöl fassen sie?
  • Faser: Baumwolle und Umweltprobleme, Funktionelle Textilien:In welchen Ländern hat der Anbau zu großen Umweltproblemen geführt? Was ist in den letzten Jahrzehnten mit dem Aralsee passiert? Welche negativen Auswirkungen hat dies für die dort lebenden Menschen und die Umwelt?
    Aus welchem Kunststoffe wird Goretexgewebe hergestellt? Von wem und wann wurde Goretex entwickelt? Warum sind diese Gewebe atmungsaktiv?

(Mag. Cornelia Kiesl)


Technisches Werken: Dokumentation mit dem Smartphone

(Werkaufgabe: Mag. Alexander Hennerbichler)


Sportunterricht: Dokumentation einer Kür am Boden

(Aufgabe: Mag. Ingrid Pötzlberger)


"DigiTOLLER Unterricht" - Lehrkräfte arbeiten zusammen ... Lernscenarien werden entwickelt und den Schüler/innen zur Verfügung gestellt ...

Als Praxisbeispiel möchte ich den „Virtual Classroom“ unserer Schule anführen. Im virtuellen Klassenzimmer (im folgenden VC genannt) wird die entsprechende Klasse angelegt. Jede/r Schüler/in kann sowohl in der Schule als auch zu Hause darauf zugreifen. Die Schüler/innen finden darin Vokabeltraining, Grammatikübungen (sowohl links zu Übungen als auch Übungszettel im klassischen Sinn), gegebenenfalls Audiotracks etc.
Als großen Vorteil des VC sehe ich die Möglichkeit der Individualisierung. Wenn ich den VC im Unterricht verwende, so arbeiten die Schüler/innen mit Tablets und bekommen verpflichtende Übungen, werden Schüler mit dem Pflichtprogramm schneller fertig, können diese noch Zusatzübungen machen. Oder sollte ein/e Schüler/in beispielsweise mehr Übungen zu einem Kapitel brauchen, können diese problemlos hochgeladen werden.
Ein weiteres Plus des VC ist die Reduktion von Papier und Kopien.
(Mag. Carola Fürnweger)