NASA Workshop

Am Tag des Gymnasiums besuchten uns zwei Männer der NASA, die zu Beginn des Workshops Grundlegendes über die NASA und die österreichischen Erfolge präsentierten. Herr Peter Gantze sprach Deutsch; Herr Christopher Shaw, ein gebürtiger Brite, redete bis auf das Wörtchen „Dingsbums“ Englisch, was aber nicht zu Verständnisproblemen führte.

Danach waren wir gefragt: Wir mussten etwas bauen, mit dem ein Ei aus ca. 2 Metern Höhe unbeschadet (!) zu Boden fällt und nach der Ladung selbstständig aus seiner Befestigung herausrollt. Materialen waren unter anderem: Ein Plastiksack, Strohhalme, kleine Holzstäbchen, Klebeband, eine Schnur, Luftballone und ein Becher. Die Ergebnisse waren unterschiedlich; eine Gruppe baute ein Grundgerüst aus Luftballonen, wobei bei einem Luftballon (absichtlich) die Luft ausging und somit der Becher mit dem Ei langsam kippte.

Nach dem Austesten des ersten Wettbewerbs gab es noch eine zweite Aufgabe: Eine Rakete aus einer Mineralwasserflasche bauen, die dann möglichst weit fliegt. Bei der Vorbereitung klebten wir Kartonteile als Stabilisator an die Flasche, die dann mit Wasser gefüllt wurde. Zum Starten wurde mit einer Luftpumpe Druck erzeugt und dann (mit einer bestimmten Mechanik) der Verschluss geöffnet. Beim Start wurden viele „Sprenger“ sehr nass (J)! Herr Shaw hatte sogar einen eigenen Anzug, weil seine Rakete so perfekt war, dass er sehr nass wurde. Dafür flog sie aber über die gesamte Schulwiese und wurde erst vom Zaun zum Kindergarten gestoppt. Unsere Raketen kamen ungefähr 10 Meter weit, der weiteste Flug wurde mit einem kleinen Abzeichen der NASA belohnt. 

Tag des Gymnaisums, Freitag 14.11.2014